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Sonntag, 11. Juli 2010

Ende der Neutralität?



Für einen Volksentscheid, der nicht parallel zu einer Wahl durchgeführt wird, haben die Hamburger Medien, auch die Zeitungen des Springer-Verlags, eine Zeit lang etwas wenig getan. Jetzt führen die Reformgegner nach einer jüngsten Umfrage immer noch mit drei Punkten und die Zeitungen des Springer-Verlags werden munter.

Drei Bürgermeister werden vom Hamburger Abendblatt als Reformbefürworter ins Feld geführt: Klaus von Dohannyi, Hans Ulrich Klose und der amtierende Erste Bürgermeister.

Dann kommt als Aufmacher auf der ersten Seite das Statement des Bürgermeisters, die Reformgegner hätten etwas dagegen, dass ihre Kinder zu lange mit Schülern mit Migrationshintergrund unterrichtet werden.

Mit einem weiteren Aufmacher des Hamburger Abendblatts sollen die grünen Wähler mobilisiert werden: Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag Kühnast erwartet , dass die sechsjährige Primarschule ein Leuchtturmprojekt für die Bundesrepublik werden könnte.

Grund des Ganzen: Die Gegner der Primarschule liegen in Meinungsumfragen immer noch knapp zurück, obwohl doch alle Parteien in der Bürgerschaft das Projekt unterstützen und die Schulbehörde mit beachtlichen Geldmitteln für ihr Vorhaben wirbt. Allerdings ist die FDP, nicht im Parlament, gegen die Reform.

Montag, 29. Juni 2009

Sturz der UNI-Präsidentin in Hamburg




An die Berichterstattung über die Auseinandersetzungen an der Hamburger Universität erinnere ich mich ungern.

Ständig war diffus von Kommunikationsproblemen die Rede, die offensichtlich im Laufe der Berichterstattung eher größer wurden, weniger wurde Klarheit über Interessen der Gruppen und Fachbereiche an der Universität erzielt.

Personalpolitische Gruppierungen in Universität und Eimsbütteler CDU geisterten durch die Berichterstattung. Aber eigentlich blieb vieles im Unklaren.

Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Universität gab es bereits in der Wissenschaftsdeputation der neunziger Jahre erhebliche Zweifel, so viele Evaluationsberichte der damalige Universitätspräsident auch vorlegte. Gleichzeitig arbeitete er auch mit einigen Tricks an einem guten Image der Universität.

Ein Präsident(in) von außen wäre wohl angesagt. Eine Privilegien-behütende Wohlfühl- Universität braucht Hamburg auch nicht.

Parlamentarischer Untersuchungsausschuss „Cum-Ex-Steueraffäre“-19.August 2022-Befragung Olaf Scholz

Am 19.August 2022, 13.30 Uhr, tagte der PUA „Cum-Ex-Steuer-Affäre"“ im Plenarsaal der Hamburgischen Bürgerschaft. Heute wird der Kanzle...