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Sonntag, 11. September 2011

Neues über die HSH Nordbank-Ermittlungen



Immer wieder einmal holt die HSH Nordbank die Vergangenheit wieder ein.

So berichtet Spiegel online am 11.9.2011, die HSH Nordbank habe unter dem Codenamen „Haubarg“ im Jahre 2009 Detektive auf Journalisten angesetzt.

Ein streng vertraulicher Bericht der Anwaltskanzlei WilmerHale, der insbesondere die Vorgänge um die Entlassung des IT-Vorstands Frank Roth aufklären sollte, wurde Mitte Oktober 2010 dem Aufsichtsrat der HSH Nordbank vorgelegt.

Im Rahmen des 640 000 Euro teuren Unternehmens „Haubarg“ wurden Detektive auf Journalisten und ganze Redaktionen angesetzt um herauszubekommen, ob und wie Informationen aus der Bank an die Presse gelangt seien.

Bereits am 29.8.2011 berichtet die Financial Times Deutschland, die New Yorker Ermittler im Kinderpornoskandal hätten den Account ermittelt, von dem aus dem damaligen Niederlassungsleiter Roland K. Kinderpornobilder untergeschoben worden seien.

Es handle sich um einen ehemaligen tschechischen Geheimdienstler, einen Experten für „heikle Geschäfte“.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Thorsten Fürter : Vernehmung des ehemaligen HSH-Vorstandsmitglieds Frank Roth im PUA


Presseinformation

www.sh.gruene-fraktion.de

Nr. 766.10 / 20.12.2010

HSH Nordbank: Der Worte sind genug gewechselt

Zur heutigen Vernehmung des ehemaligen Vorstandsmitglieds Frank Roth erklärt

Thorsten Fürter, Obmann der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Parlamentarischen

Untersuchungsausschuss:

Die Vernehmung hat gezeigt: Der Erkenntniswert der Zeugenvernehmungen tendiert

zunehmend gegen Null. Die Aussage von Herrn Roth hat den Ausschuss nicht weiter

gebracht. Zur Aufklärung der Fragen, die Gegenstand des Einsetzungsbeschlusses

sind, konnte er nichts Wesentliches beitragen.

Der Worte sind genug gewechselt. Außer dem Abschluss der Vernehmung von Herrn

Marti-Sanchez stehen keine wesentlichen Beweisaufnahmen mehr an. Jetzt müssen

wir uns darauf konzentrieren, die zahlreichen Fakten in einem stringenten Abschlussbe-

richt zusammenzufassen.

Jürgen Weber: Die seltsamen Methoden des Dr. No

Kiel, 20. Dezember 2010

Nr. 385/2010


Pressemitteilung SPD-Fraktion


Zur heutigen Vernehmung des ehemaligen Mitglieds des Vorstandes der HSH Nordbank, Frank

Roth, vor dem Ersten Parlamentarischen Untersuchungsausschuss erklärt der Obmann der

SPD-Abgeordneten, Jürgen Weber, MdL:

Die Aussage des ehemaligen Mitglieds des Vorstands der HSH Nordbank Frank Roth

ermöglichte seltene Einblicke in die Arbeit des Vorstandes der Bank unter der Führung von Prof.

Nonnenmacher. So führte das Misstrauen des Vorstandsvorsitzenden und dessen Angst vor

Weitergabe interner Informationen an Dritte wohl dazu, dass auch Vorstandsmitglieder keine

Sitzungsvorlagen zur Vorbereitung erhielten, sondern mit Beamer-Präsentationen in der Sitzung

auskommen mussten.

Im Gegensatz zu dieser Geheimhaltungsstrategie sollen aber externe Berater an

Vorstandssitzungen teilgenommen haben, die jedoch nach Wahrnehmung des Zeugen eher für

Prof. Nonnenmacher als für den Vorstand tätig gewesen sein sollen.

Die Entscheidung zur Abberufung dieses Vorstandsvorsitzenden war offensichtlich mehr als

überfällig. Eine Landesbank lässt sich nicht aus einer Wagenburg mit ständig wechselnder

Reiterstaffel heraus führen.

Parlamentarischer Untersuchungsausschuss „Cum-Ex-Steueraffäre“-19.August 2022-Befragung Olaf Scholz

Am 19.August 2022, 13.30 Uhr, tagte der PUA „Cum-Ex-Steuer-Affäre"“ im Plenarsaal der Hamburgischen Bürgerschaft. Heute wird der Kanzle...